Heilpraktikerin
Dagmar Klein

Willi-Brehm-Straße 6
63500 Seligenstadt
Tel: 06182-9485758
Union Deutscher Heilpraktiker Siegel

Leaky Gut-Syndrom

Illustration eines Magen-Darm-Trakts in RotschattierungenLeaky Gut-Syndrom oder der „leckende” Darm. Das Leaky Gut-Syndrom steht im Verdacht, Ursache für viele chronische Erkrankungen zu sein.

Wie kommt es zum durchlässigen Darm?

Die gesunde Darmflora eines Menschen besteht aus 500-1000 verschiedenen Bakterienstämmen. Eine beeindruckende Zahl: Wir haben 10 mal mehr Darmbakterien als Körperzellen! Die Nahrung gelangt über Mund, Speiseröhre und Magen in den Darm. Im Dünndarm werden bestimmte Nahrungsmittel über die Schleimhaut ins Blut aufgenommen. Das heißt, die Grenze zwischen außen (Nahrung) und innen (Blut) ist allein der Darm.

Im Darm entscheidet sich, welche Stoffe  aufgenommen werden und welche er wieder ausscheidet.

Der Darm besteht aus mehreren Schichten, die uns schützen:

1. Darmflora

Hier leben die Bakterien in Symbiose mit uns. Sie schaden uns nicht, solange das Verhältnis von gesunden und krankmachenden Bakterien stimmt.
Sie sorgen für ein gesundes Darmklima. Sie helfen bei der Verdauung der Nährstoffe und bekämpfen krankmachende Bakterien.

2. Die Darmschleimhaut

Sie hat ca. die Fläche eines Fußballfeldes. Man kann sie sich wie ein Netz vorstellen. Dieses Netz können bestimmte Moleküle schon aufgrund ihrer Größe nicht passieren.

3. Immunzellen

Jede 10. Zelle im Darm ist eine Immunzelle, d.h die Erreger werden direkt an der Eintrittsstelle abgewehrt. Bei einer Fehlbesiedlung ist diese Funktion geschwächt. Dies führt zur Immunschwäche.

Stimmt das Verhältnis der Keime auf der Darmflora nicht, so können sich die krankmachenden Bakterien übermäßig vermehren.

Krankhafte als auch gesunde Bakterien und Pilze produzieren Verdauungsgifte. Es kommt es zu Schäden an der Schleimhaut, was wiederum zu erhöhter Durchlässigkeit der Schleimhaut, dem Leaky Gut-Syndrom, führt.

Eine ständige Entzündung entsteht auch durch Nahrungsmittelintoleranzen. Dies hat zur Folge, dass Gifte ins Blut gelangen. Der Körper muss diese abbauen. Dies geschieht unter Entzündung und damit mit Verletzung des Gewebes. Oder die Gifte werden in Bindegewebe oder in die Muskulatur gelagert. Beim Erreichen einer bestimmten Menge führt auch dies zur Entzündung.

Folgen können Müdigkeit, Rheuma, Hautkrankheiten, Allergien, Migräne, Autoimmunerkrankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und vieles andere sein.

 

Wodurch kommt es zur Veränderung der Zusammensetzung der Darmflora?

  • durch falsche Essgewohnheiten, vor allem durch zuviel Zucker
  • Stress
  • Alkohol
  • Medikamente, v.a. Antibiotika und Cortison

Nach einer  einmaligen Antibiotikatherapie ist es der Darmschleimhaut noch möglich, sich zu regenerieren. Bei wiederholter Einnahme wird es schwierig.

Auch Allergene können nun aufgrund des Leaky Gut-Syndroms die Darmschleimhaut passieren. Damit können Allergien und Nahrungsmittelallergien ausgelöst werden.

Leider wird der Darmschleimhaut heutzutage wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

 

Behandlung in meiner Praxis in Hainburg:

In meiner Praxis sieht die Behandlung des Leaky Gut-Syndroms so aus, dass erst einmal eine Stuhluntersuchung durchgeführt wird. Hier kann man dann genau sehen, welche Keime fehlen oder im Übergewicht vorhanden sind. In der Behandlung geht es einmal um die Wiederherstellung des Gleichgewichts anhand spezieller Probiotika oder auch Bakterienpräparate. Ernährungsunverträglichkeiten sollten auch mit abgeklärt werden. Eine Ernährungsoptimierung rundet das Konzept ab.

Gerne können Sie mit mir einen Termin vereinbaren.in meiner Praxis in Seligenstadt stehen Parkplätze direkt vor der Tür zur Verfügung.

Besonderer Hinweis zum Heilmittelwerbegesetz (HWG): Den in meiner Praxis angebotenen Therapieverfahren liegen keinerlei Heilversprechen zugrunde. Aus den Texten kann weder eine Linderung noch eine Besserung eines Krankheitszustandes abgeleitet, garantiert oder versprochen werden. Bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.