Monats-Archive: Dezember 2015

Kann man Alzheimer vorbeugen?

Was ist Morbus Alzheimer?

Morbus Alzheimer zählt zu den Demenzen.

Es handelt sich um eine neurodegenerative Krankheit, die nach dem Neurologen Alois Alzheimer benannt ist. Man spricht von Morbus Alzheimer, wenn die Gedächtnisleistung und intellektuelle Fähigkeiten sich verschlechtern. Die Aktivitäten des täglichen Lebens können zunehmend schlechter bewältigt werden. Erinnerungsvermögen, die Fähigkeit klar zu denken und Zusammenhänge zu erfassen sind stark beeinträchtigt.

Was sind erste Symptome?

Das häufigste Frühsymptom von Alzheimer ist das Auftreten von Erinnerungsschwierigkeiten bezüglich neu erlernter Informationen.

Wer ist betroffen?

Morbus Alzheimer tritt hauptsächlich bei Personen über dem 65. Lebensjahr auf und macht ca. 60% aller Demenzerkrankungen aus.

Morbus Alzheimer ist nicht heilbar. Lediglich die Symptome können behandelt werden.

Was genau geschieht im Gehirn bei Morbus Alzheimer?

Bereits viele Jahre, bevor die ersten Symptome auftreten, bilden sich im Gehirn sog. senile Plaques, die aus Eiweißen (Beta-Amyloid Proteinen) bestehen. Obwohl sich bei den meisten Menschen mit zunehmenden Alter Plaques und Tangles bilden, entwickeln Menschen mit Alzheimer weit mehr davon.Eine Hypothese ist, dass die Nervenzellen In der Folge absterben , nicht mehr miteinander kommunizieren und  es kommt zu einer Abnahme der Hirnmasse. Botenstoffe, die für die Übertragung von Informationen zuständig sind ( Acetylcholin), werden vermindert gebildet.

Auch Depressionen,. Nebenwirkungen von Medikamenten, Alkoholabusus, Schilddrüsenprobleme sowie Vitaminmangel können zur Demenz führen, sind jedoch z.T umkehrbar (z.B Vitaminmangel, oder Behandlung der Grunderkrankung)

Welche Risikofaktoren gibt es?

Als Risikofaktoren gelten Diabetes, Schädel-Hirn Trauma, hohe Cholesterinwerte, Bluthochdruck und Schlaganfälle.

Entzündliche Prozesse im Gehirn, sowie noch unbekannte Infektionen, die die Eiweißbildung im Gehirn auslösen, werden als Ursache diskutiert.

Folgende Symptome können erste Zeichen für einen MB Alzheimer sein:

Der Erkrankte wiederholt immer wieder die gleiche Frage. Orientierungslosigkeit an bekannten Orten. Worte fallen den Betroffenen nicht mehr ein und werden durch Füllworte ersetzt. Der Erkrankte weiß nicht mehr, wie bestimmte alltägliche Verrichtungen funktionieren ( z.B der Umgang mit Überweisungen) Der Betroffene trägt völlig unangemessene Kleidung, oder vernachlässigt seine Kleidung. Der Erkrankte findet viele Gegenstände nicht mehr oder er legt sie an ungewöhnliche Plätze (unabsichtliches Verstecken) und verdächtigt andere Personen, den vermissten Gegenstand weggenommen zu haben. Der Erkrankte antwortet auf Fragen, indem er die ihm gestellte Frage wiederholt.

Wie kann man vorbeugen?

Achten Sie auf eine gesunde Ernährung!

Im Detail bedeutet das:

Essen sie mehr Obst und v.a  Gemüse!, weniger Zucker, vitalstoffreich, wenig einfache Kohlenhydrate (wie Weißmehlprodukte), so wenig wie möglich Fertigprodukte.
Essen sie Obst und Gemüse dann, wenn es Saison hat.
Ihr Gemüse beziehen Sie am Besten aus regionalen Quellen. Sogenannte Hofläden bieten sich dazu an.
Kochen Sie, sooft es möglich ist, frisch.
Studien zeigen, dass die Versorgung mit Antioxidantien der Entstehung von Morbus Alzheimer vorbeugen und das Fortschreiten verzögern kann. Dies können sie mit vitalstoffreicher Ernährung (Obst und Gemüse) erreichen, oder zusätzlich mit geeigneten, hochwertigen Vitalstoffpräparaten.
Achten Sie auf ihr Körpergewicht, ihren Cholesterin- und ihren Blutzuckerspiegel.
Halten Sie sich geistig ( Fremdsprache lernen, Sudoku, lesen) und körperlich fit.
Treiben Sie angemessenen Sport, gegen sie regelmäßig spazieren.
Reduzieren sie Stress mit angemessenen Entspannungsverfahren( Yoga)
Meiden Sie Aluminium!( enthalten in Deo, Kochgeschirr, Medikamenten z.B. Medikamente zur Reduzierung der Magensäure)
Achte Sie auf gesundes Trinkwasser, auch hier kann Aluminium enthalten sein (einen Wasserfilter anschaffen).
Benutzen Sie beim Kochen, oder einfach auch mal pur des öfteren Kurkuma Pulver mit etwas Pfeffer.
Versuchen Sie einmal Kokosöl.
Essen Sie täglich einen Löffel Leinöl ( wertvolle Omega 3 Fettsäuren)

Alles Gute für Ihre Gesundheit.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir in meiner Praxis in Seligenstadt.

 

Akupunktur- eine ALTERNATIVE für die Behandlung von Augenleiden?

Das Ende der 1990-er Jahre in Deuschland erstmal vorgestellte Verfahren AcuNova zur Akupunktur bei Augenleiden nach Prof. Dr. Boel, hat seitdem bereits mehreren tausend Menschen geholfen, Ihr Augenleiden zu lindern.

Behandelt werden mit der Akupunktur z.B Makuladegeneration, Erkrankungen der Netzhaut, diabethische Augenschäden, Retinitis pigmentosa uvm.
Diese Form der Akupunktur läst sich hervorragend mit schulmedizinischen Maßnahmen kombinieren und kann durchaus das Fortschreiten einer schwerwiegenden Augenerkrankung verhindern.

Wo wird akupunktiert?

Das unter der Kurzform“ Augenakkupunktur“ bezeichnete Verfahren, findet dabei keineswegs direkt am Auge statt. Vielmehr werden spezielle, von Prof. Dr. Boel definierte Punkte am Körper akupunktiert, um die Selbstheilungskräfte anzuregen.

Wie unterscheiden sich chinesische Akupunktur und AcuNova?

Laut Dr. Boels Forschungen unterscheidet sich diese Art der Akupunktur von den herkömmlichen dadurch, dass AcuNova über das Gehirn wirkt. Das Setzen einer Akupunkturnadel in einen Reflexpunkt löst einen elektrischen Reiz mit einer bestimmten Frequenz aus, der über die Nervenbahnen zum Gehirn weitergeleitet wird. Im Gehirn wandert er zu den Zentren, die für die Hormonproduktion und Produktion der anderen heilenden Stoffe verantwortlich sind, welche dann wieder über die Blutbahn ausgeschüttet werden, so dass die hormonproduzierenden Zellen genau die Hormone  produzieren, die für die Heilung notwendig sind.

 

Diese Behandlungsmöglichkeit wird nun auch von mir angeboten.

Nähere Auskünfte gebe ich Ihnen gerne. In meiner Praxis in Seligenstadt können wir gemeinsam herausfinden. ob diese Art der Behandlung für Sie die richtige ist.

 

Tinnitus-einfach Weghören?

Mehr als 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden unter Tinnitus.
Tinnitus gilt als ein Symptom, nicht als Krankheit. Es bietet Raum für die verschiedensten Interpretationsansätze und Ratschläge.
Im Laufe der ersten 6 Monate besteht die Möglichkeit, dass sich der Tinnitus von allein wieder zurückbildet,
bleibt der Tinnitus jedoch länger bestehen, dann nennt man ihn chronisch und gibt dem Patienten nur noch wenig Hoffnung auf Heilung.
Folgeerkrankungen:
Der Tinnitus kann vielerlei Folgekrankheiten auslösen: Schlafprobleme, Depressionen, soziale Isolation sowie Ängste treten häufig auf.
Was sind mögliche Auslöser ?
Auslöser für den Tinnitus können sein: große Lärmbelästigung, Verlegung durch z. B zuviel Ohrenschmalz, Ohrinfektionen, Durchblutungsstörungen im Ohr, Störungen im Gleichgewicht, Allergien, Tumore. Auch als Nebenwirkung von Medikamenten kann ein Tinnitus auftreten.

Auch werden heute chronische Entzündungen als Ursache für den Tinnitus diskutiert.

Welchen Einfluss kann die Ernährung haben?

In jedem Fall ist es sinnvoll seine Ernährung umzustellen. Reduzieren Sie fastfood, Zucker und Milchprodukte zugunsten von Obst, v.a Gemüse und guten Fetten. Omega-3-Fettsäuren haben eine entzündungshemmende Wirkung, während Omega-6-Fettsäuren – wenn sie im Übermass verzehrt werden – Entzündungen fördern können. Omega-3-Fettsäuren finden sich ausserdem in hochwertigem Bio Leinöl. Omega-6-Fettsäuren sind reichlich in den üblichen Speiseölen und -fetten enthalten, wie z. B. im Sonnenblumenöl, im Distelöl, in vielen Margarinen etc.

Auch eine mangelnde Entgiftungsleistung des Körpers kann zu einem Tinnitus führen.
In erster Linie sind hier Darmfunktion, Leber , Niere und Haut zu nennen.
V.a bei mangelnder Darmfunktion kann die Ansammlung von Stoffwechselprodukten zu Tinnitus führen. Eine ganzheitliche Therapie mit entgiftenden Maßnahmen bei gleichzeitiger Immunstärkung kann hier die Therapie der Wahl ein.

Tinnitus kann sich ebenfalls aufgrund von Muskelverspannungen entwickeln, löst man die Verspannung, verschwindet der Tinnitus.

Einfach Weghören?

Verblüffend einfach: und ist doch das Schwierigste, so fanden amerikanische Wissenschaftler  heraus, dass gerade im Alter die Fähigkeit abnimmt, Nebengeräusche auszuschalten.
Als erfolgreich haben sich leise Radiomusik, Plätschernde Wassergeräusche o.ä erwiesen.
Auch eine „SummTherapie“ hat sich als erfolgreich für die Therapie des Tinnitus erwiesen.

Das fanden Forscher des Deutschen Zentrums für Musiktherapie (DZM) in Heidelberg heraus. Sie haben eine sog. Neuro-Musik-Therapie entwickelt. Komponenten dieser Therapie sind psychosoziale Beratung, Stressmanagement und eine spezielle Musik- bzw. Summ-Therapie.

Haben Sie noch Fragen?

In einem persönlichen Gespräch in meiner Praxis in Seligenstadt möchte ich gern Ihre persönlichen Ursachen mit Ihnen erörtern.